Gemeinsam mit Frau Scholz von der Basel-AG fand auf Initiative des 10er-Kurses „Umwelt- und Klimaschutz“ am Freitag vor den Osterferien mit interessierten Schülerinnen und Schülern ein Bastelnachmittag statt, bei dem am Ende alte Produkte in neuem Glanz erstrahlten (zu neudeutsch: upcyceln).

   

 

 

Stichwort „Upcycling“

Ein Produkt wird wiederverwertet, so dass das neue Produkt einen höheren Wert und bessere Eigenschaften als das Ursprungsprodukt hat. Die Idee des Upcyclings ist, die Produkte von Anfang an so zu erschaffen, dass sie weiter verwertet werden können. Am Ende sollte nach Möglichkeit Müll komplett vermieden werden.

Vorteile des Upcyclings: Es ist kein großer Aufwand. Man kann Geld sparen, da man nicht so viele neue Sachen kaufen muss. Außerdem kann man sich kreativ und sinnvoll beschäftigen.

Upcycling findet hauptsächlich in ärmeren Gesellschaften statt. Zum Beispiel sind dort viele Flechttechniken verbreitet, mit denen sich aus alten Gummi- und Plastikprodukten neue Produkte fertigen lassen (Autoreifen zu Flip-Flop-Sohle).

Heutzutage gewinnt Upcycling auch in unserer sogenannten Wegwerfgesellschaft an Bedeutung, jedoch eher aus ästhetischen Gründen als - wie in unserem Projekt - aus Umweltschutzgründen.

 

Nachfolgend 3 Beispiele für upgecycelte Produkte:

Beispiel 1: „Verrücktes Huhn“ aus altem Eierkarton

Benötigtes Material:

  • Eine Schere
  • Heißkleber
  • (Bunte) Federn
  • Ostergras
  • Alter Eierkarton
  • Moosgummi
  • Bastelaugen

Bastelanleitung:

  1. Schneide aus dem Moosgummi eine große und kleine Blume, einen Hahnenkamm, einen Kehllappen und einen Schnabel aus. Aus dem Eierkarton schneidest du ein Stück der Spitze mit dem Behälter aus.
  1. Klebe etwas Ostergras auf die große Moosgummiblume und darauf das Stück von dem Eierkarton und die kleine Blume.
  1. Scheide vorne in die Eierkartonspitze einen Schlitz rein, damit du den Schnabel und den Kehllappen darin befestigen kannst. Oben machst du dasselbe mit dem Hahnenkamm.
  1. Klebe zwei Bastelaugen an je eine Seite der Eierkartonspitze.
  1. Befestige nun mit dem Heißkleber beliebig viele Federn an dem ausgeschnittenen Eierkarton. Sie stellen die Federn des Huhns dar.

 

Beispiel 2: Windlicht aus alten Gläsern

Beispiel 3: Grußkarten aus alten Umschlägen

 

Bilder: Hansjörg Rommel

 

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