Alles "easy" oder doch nicht so einfach? Wie wirkt Globalisierung - was ist das überhaupt?

Und vor allem was hat das mit uns zu tun?

Zu diesen Fragen bekam die Klasse 10d auf Einladung von Klassenlehrer Thomas Rialland Besuch von 2 Mitarbeitern der Landeszentrale für politische Bildung in Freiburg.

So fühlt es sich an wenn wenig Reichtum auf viele verteilt wird (Viele Menschen auf wenigen Stühlen)

Und so geht es den Industrieländern (Wenige Menschen auf vielen Stühlen)

 

Hier der genaue Tagesbericht von Annie Charles, 10d:

Die Klasse 10d bekam am Montag den 13. März Besuch von Lina und Caro, zwei Studentinnen aus Freiburg. Zusammen mit ihnen unterhielten wir uns über Globalisierung.

Es ist ein sehr interessantes Thema, da nicht alle wissen, was Globalisierung überhaupt bedeutet.

Am Anfang haben wir das Spiel „Weiße Socken“ gespielt um warm zu werden. Während des Spieles wurden ganz viele Begriffe genannt, die mit der Globalisierung zu tun hatten, wie z.B. das Handy oder Klamotten.

Mit Bildern, die wir anschließend bekommen haben, mussten wir erklären, was unserer Meinung nach Globalisierung mit dem  jeweiligen Bild zu tun hat. Es war gar nicht so einfach, doch nachdem jeder etwas zu seinem Bild gesagt hat, wurde uns kurz erklärt, was Globalisierung bedeutet.

Anschließend haben Lina und Caro Schilder mit den Namen der Kontinente aufgehängt. Wir, als Klasse, sollten uns nun zu den Schildern stellen und darüber nachdenken, wie viele Menschen auf den Kontinenten leben, im Verhältnis zu unserer Schüleranzahl. Als wir soweit richtig standen, wurden uns noch Stühle gegeben, die das Geld darstellen sollten. Bei der Aufteilung ist uns erstmals klar geworden, wie unfair das Geld auf der Welt überhaupt verteilt ist. Noch dazu bekamen wir Luftballons, die den CO2- Verbrauch symbolisierten.

Danach haben wir einen kurzen Film zum Thema CO2- Verbrauch angesehen und ihn besprochen. Darin wurde gut verdeutlicht, wie die meisten Menschen über ihren eigenen Verbrauch denken und sich meistens nicht im Klaren sind, was das alles für Auswirkungen in Zukunft auf unsere Umwelt haben kann.

Nach dem Film haben wir ein kleines Spiel gespielt um unseren ökologischen Fußabdruck selbst einschätzen zu können. Dabei fiel uns auf, dass wir bei alle Dingen im Alltag CO2 verursachen, über die wir uns gar keine Gedanken machen.

Als letztes haben wir „Wir spielen Welt“ gespielt. Wir waren in Gruppen aufgeteilt und einem Land zugewiesen. Das allgemeine Ziel war es, das reichste Land zu werden.  Dafür mussten wir selbst ausgeschnittene Formen verkaufen, die wir vorher mit Schablone, Bleistift und Schere gemalt und ausgeschnitten haben. Doch nicht jedes Land hatte das, was es zum reich werden brauchte und so sollten wir  versuchen zu handeln. Die Industrieländer wie Japan und Deutschland hatten alles, um Sachen zu verkaufen und wollten gar nicht verhandeln, und das, nur damit die Entwicklungsländer keine Möglichkeit hatten, Geld zu verdienen. Nach diesem Spiel war uns klar, wie sich so ein unfairer Handel anfühlt, der in viel größerer Form täglich auf der ganzen Welt stattfindet.

Wir haben richtig viel über Globalisierung gelernt und ein großes Lob an Lina und Caro, die den Tag für uns so interessant und lehrreich gestaltet haben.

Bläserklasse an der GTRS - Video »

Gerhard Thielcke

Gerhard Thielcke

Die Mühe hat sich gelohnt.

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