An unserer Schule gibt es von Klassenstufe 5 bis 10 jeweils zwei Umweltmentoren, die sich näher mit dem Thema Umweltschutz beschäftigen und dazu auch verschiedene Projekte durchführen. Dazu zählt zum Beispiel die Einführung der Check-out-Liste, welche an jeder Tür eines Klassenraums befestigt ist und die Schüler daran erinnern soll, umweltbewusster zu handeln. Ein paar Punkte der Liste sind zum Beispiel das Licht beim Verlassen des Raumes zu löschen, das Stoßlüften und die Heizung nicht auf das Maximum aufzudrehen, während nebenbei das Fenster offen steht. 

Mit den Umweltmentoren wollen wir, dass Schüler ihren Mitschülern umweltbewusstes Handeln näher bringen, so dass wir noch möglichst lange in einer intakten und umweltfreundlichen Welt leben können.

Wir danken an dieser Stelle der Sparkasse Singen-Radolfzell, die in der Vergangenheit schon zahlreiche Projekte der Umweltmentoren finanziell unterstützt hat.

18 angehende Umweltmentoren zu Besuch an der DHBW Lörrach

Jedes Jahr werden in Baden-Württemberg im Rahmen des Schülermentorenprogramms für Umweltschutz 40 Achtklässler im Energiesparen und Klimaschutz ausgebildet. Ziel des von den beiden Landesministerien für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft sowie für Kultus, Jugend und Sport lancierten Programms ist es, die Jugendlichen zu befähigen, in den Themen Umwelt- und Klimaschutz selbstständig in den Schulen aktiv zu werden. Vor kurzem waren nun 18 Schülerinnen und Schüler aus neun Werkrealschulen, Realschulen und Gymnasien aus dem gesamten Regierungsbezirk Freiburg gemeinsam mit ihren Betreuern zu Gast an der DHBW Lörrach. Nachdem sie sich in einer ersten Kurseinheit mit den Themen Treibhauseffekt und Energiesparen befasst und eine „Energierallye“ durchgeführt hatten, standen nun die erneuerbaren Energien im Fokus. In dieser zweiten Kurseinheit erarbeiten die angehenden Umweltmentoren die Planung, Durchführung und Nachbereitung einer Exkursion zum Thema erneuerbare Energien.Weil die Mentoren immer wieder mit Fragen des Projektmanagements befasst sind, haben sie mit zwei Studierenden der DHBW Lörrach über deren Erfahrungen mit Projekten gesprochen. Celina Röttcher und Jonas Hoffmann, die beide im sechsten Semester Wirtschaftsinformatik studieren, standen Rede und Antwort. Aufgrund ihres dualen Studiums mit dem Schwerpunkt Application Management waren beide schon an einer Vielzahl von realen Projekten in ihren Unternehmen beteiligt und konnten daher ihr theoretisches Wissen und ihre eigenen praktischen Projekterfahrungen weitergeben. In einer selbst moderierten Diskussionsrunde haben die Jugendlichen die beiden Studierenden mit vielen konkreten Fragen gelöchert und wertvolle Tipps für ihre eigene Projektarbeit erhalten. „Es war toll, dass die beiden Studenten auch so offen über Schwierigkeiten und mögliche Lösungswege bei Projekten gesprochen haben. Das hilft uns bei unseren Projekten bestimmt weiter“, fasste Luca Ünlü, Schüler der Gerhard Thielcke-Realschule in Radolfzell, das Treffen zusammen.

Ein Rundgang über den Campus und einige Informationen zum dualen Studium an der DHBW Lörrach bildeten den Abschluss des Besuchs. Silvia Langer, die das Programm koordiniert und betreut, zieht ein positives Fazit: „Von dem Erfahrungsaustausch mit den Studierenden werden die Jugendlichen sicher profitieren. Bei einigen sind auch die ersten Überlegungen zur künftigen Berufswahl nicht mehr so weit entfernt. Da kamen die Infos zum dualen Studium gerade recht.“ Ende und gleichzeitig Höhepunkt der Ausbildung zu Umweltmentoren wird für die Schülerinnen und Schüler dann im Oktober die feierliche Übergabe der Zertifikate im Umweltministerium sein.

Quelle: http://www.ba-loerrach.de

 

Umweltministerium zeichnet junge Umweltmentorinnen und Umweltmentoren aus

37 neue Umweltmentorinnen und Umweltmentoren aus insgesamt 19 Haupt-, Werkreal-, Realschulen, Gemeinschaftsschulen und Gymnasien haben Anfang Oktober im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft ihr Zertifikat überreicht bekommen. Eine einjährige anspruchsvolle Fortbildung mit dem Schwerpunkt Klimaschutz fand damit ihren Abschluss.

Die Ausbildung zum Umweltmentor beinhaltet zwei dreitägige Einheiten mit anschließenden Praxisphasen an den Schulen zu den Themen „Klimaschutz“ und „Erneuerbare Energien“. Die Jugendlichen betreuen beispielsweise klasseninterne Energiedienste oder begutachten das eigene Schulhaus mit Hilfe eines umfassenden Energiechecks. Dabei entwickeln sie Maßnahmenpläne für einen verantwortungsbewussten Umgang mit knappen Energieressourcen. Um das Thema der erneuerbaren Energien weiter zu multiplizieren, führen die Jugendlichen sogenannte „EE-Power-Touren“ durch, die ihren Mitschülern und Lehrern die Vorteile erneuerbarer Energien veranschaulichen sollen. 

Zwei der frisch ausgebildeten Umweltmentoren kommen von der Gerhard-Thielcke-Realschule Radolfzell, der einzig teilnehmenden Schule aus dem Landkreis Konstanz. Es sind die Neuntklässler Sima Nur Ünal und Luca Ünlü, die beide im Laufe der Fortbildung herausragende Leistungen erbrachten. Wir gratulieren recht herzlich zur Auszeichnung!

 

Text und Bilder: H. Rommel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Bläserklasse an der GTRS - Video »

Gerhard Thielcke

Gerhard Thielcke

Die Mühe hat sich gelohnt.

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