Rhythmusklatschen, Erinnerung an den Mauerfall und Adel Tawil

Das Musikfest der Bundeswehr, eine langweilige Veranstaltung für alte Menschen? Weit gefehlt.

Diese Erfahrung durften die Schülerinnen- und Schüler der Klasse 8b vergangenes Wochenende in Düsseldorf machen. Über 800 beteiligte Musiker und Militärformationen aus vielen verschiedenen Nationen machten das Musikfest, das den Mauerfall vor 30 Jahren thematisierte, zu einem beeindruckenden Erlebnis.

Letztes Jahr konnte sich die Klasse souverän beim Bläserwettbewerb der Bundeswehr gegen die deutschlandweite Konkurrenz behaupten und gewann, die Jury schwer beeindruckt, den Sonderpreis und damit eine All-inclusive-Reise nach Düsseldorf zum großen Musikfest der Bundeswehr.

Nach kurzweiliger Anreise mit dem Bus und Zwischenstopp in der Jugendherberge ging es, wie es sich für richtige Gewinner gehört, direkt zum VIP-Eingang der großen ISS-Arena in Düsseldorf. Nach kurzer, offizieller Begrüßung bekam jeder einen personalisierten Ausweis, mit dem dann die geführte Backstage- und Hallentour beginnen konnte. Hier bekam die Gruppe beeindruckende Informationen, was für ein Aufwand betrieben wird, so eine große Veranstaltung zu stemmen. Nach einer kurzen Pause mit kostenlosem Abendessen fing das Fest pünktlich an.

Highlight neben den vielen hochwertigen, musikalischen Beiträgen war sicherlich, dass die Bläserklasse der Realschule Radolfzell namentlich von Moderator Johannes B Kerner und Applaus der Zuschauer begrüßt wurde.  Das fast dreistündige Programm fand mit einem großen Finale aller Beteiligten und dem von den Schülern sehnsüchtig erwarteten Auftritt des Sängers Adel Tawil einen würdigen Abschluss.

An dieses Wochenende wird sich die Klasse sicher lange erinnern. Klare Sache, dass sich auch die nächste Bläserklasse auf den Weg macht, diesen Preis auch nächstes Jahr in den Händen zu halten und zu verteidigen. Danke an Frau Stritt, unter deren großen Einsatz und musikalischer Leitung dieses Erlebnis erst möglich wurde. 


Bericht: H. Lenz,
Fotos: E. Limon



"Die Mühe hat sich gelohnt"
Gerhard Thielcke

 

 

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